10
02
2010
Heute fahr ich in den Volcano National Park. Da ist der neuste und aktiviste Vulkan, nur 1000m hoch (weil neu). Gucke mir erstmal den Krater an, momentan spuckt der Vulkan nur Gase aus. Mache dann eine 2 Stunden Wanderung durch einen erstarrten Lavasee von 1959. Ziemlich beeindruckend, aber auch bissl scary. Dann laufe ich durch eine von Lava geformte Höhle. Da sind grade 2 Hippiemädels am Start. Sie krabbeln auf allen vieren in die Höhle hinein… „Zurück in die Mutter Erde krabbeln“. In der Höhle fangen sie dann an zu singen. Die beiden haben coole Stimmen und alles wird reflektiert. Das hört sich schon net schlecht an. Danach fahr ich auf einer Straße zum Meer runter. Eine richtig geniale Straße… man fährt durch alte Lavafelder und sieht die Küste einige hundert Meter unter einem. Unten an der Küste chille ich dann. Wellen klatschen an schwarze Klippen, Die Sonne scheint auf die weiße Gischt und auf dem Meer ist ein Wal zu sehen. Fahre dann bis zum Ende der Straße, wo sie vor paar Jahren mit Lava übergossen wurde. Fahre dann wieder als es dunkel wird zum Krater hoch. Im Dunkeln leuchten die Gase rot, da sie von der Lava, tief unten im Krater, angeleuchtet werden. Fahre dann zurück ins Hostel. Vor der Tür chillen paar Typen ausm Hostel aufm Bürgersteig rum. 2 haben Gitarren dabei. Setzte mich dazu, es wird gelabert, Gitarre gespielt… Chilliger Abend
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10
02
2010
Heute fahre ich mit Daniel, Alex und Zay ins Waipio Valley. Vorher machen wir noch nen Stop bei nem coolen großen Wasserfall. Auf dem Weg zum Wasserfall fahr ich nen scheiß Vogel tot. Ich bremse nie für Vögel, normalerweise fliegen die immer weg. Aber der war wohl zu langsam. Ich gucke in Rückspiegel und sehe überall Federn rumfliegen. Irgendwie war das lustig. Die Straße zum Valley runter ist nur für Allradwagen. Die Straße ist zwar geteert aber unglaublich steil. Unten im Valley ist sie nur ein Matschweg mit riesen Pfützen. Da mit dem Jeep langheien bringt fun… Im Valley chillen wir erstmal am Strand und laufen dann tiefer in das Valley rein. Coole Aussicht und Regenwald. Dann chillen wir an einer Quelle, die irgendwie auf Privatgrundstück liegt. Da treffen wir 2 Hippies mit Baby. Das Weib hatte Haare ÜBERALL, der Kerl war am kiffen und das Kind wurde Brustgefüttert und pisst dann in die Trinkwasserquelle… Ist ja nur Babypisse… Die beiden sind jedenfalls nett und lustig, wohnen irgendwo im Valley und meinen wenn wir mal nen Platz zum pennen brauchen sollen wir einfach mal vorbeischauen. Dann kommt der Besitzer an von dem Grundstück mit der Quelle und lädt uns Jungs zu sich ein. Chillen mit ihm rum und er macht uns paar Kokosnüsse auf. Von seinem Grundstück hat man eine geniale Aussicht ins Valley. Danach fahren wir zurück ins Hostel und ich mach mich für meine Abendexpedition auf. Mauna Kea (der über 4000m Vulkan) hochfahren zum Sonnenunetergang. Unten regnet es, aber oben scheint die Sonne über den Wolken. Der Sonnenuntergang ist genial und komplett außerirdisch. Nach Sonnenuntergang muss man bald von oben abhauen, um die Teleskope nicht mit den Scheinwerfern zu stören. Fahre zum Visitorcenter auf ca. 3000m runter. Der Sternehimmel ist einfach fantastisch und ein Forscher erklärt alles mögliche, was man oben am Himmel so sehen kann. Danach fahr ich zurück und geh bald pennen. Ist ja auch schon spät…
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10
02
2010
Heute Morgen haut Deniz leider ab. Daniel und ich bringen ihn zum Flughafen und fahren dann weiter richtung southpoint. Auf dem Weg halten wir an einem schwarzen Strand und sehen 2 Schildkröten. Dann wollen wir noch 2 Kumpels von Daniel besuchen, aber die sind leider net da… Am Southpoint ist es dann ganz nett. Einige Leute springen Monsterklippen runter. Danach fahren wir zum Green Sand Beach. Auf den letzten 3 Meilen kommen alle Fähigkeiten meines Jeeps zum Einsatz. Offroad pur. Zum Teil geht es über Lavagestein, zum Teil durch Sand. Beim Lavagestein sind die Schwierigkeiten große Steine im Weg und steile Hügelchen, bei denen ich 2 oder 3 mal auf der Kuppe leicht aufsetzte. Sobald der Weg auf Sand geht, teilt er sich in bis zu 5 parallele Wege und man hat keinen Plan, welcher der beste ist. Komme aber gut durch. Chillen nen bissl am Strand, der olive aussieht. ganz cool. Auf dem Rückweg wirds dann nen bissl haariger. Ich entscheide mich für einen Falschen Sandweg. Die Sandwege graben sich tief in den Boden ein, das heißt auf beiden Seiten sind autohohe Sandwände. Nun ist mein Weg links viel höher als rechts, also lehnt sich die Karre schön zur Seite. Das dach ist vielleicht 5 Zentimeter von der Wand entfernt. Weiterfahren kann ich net, weil der Weg noch schiefer wird. Also rückwärts wieder rausfahren. Nur leider rutscht das Heck richtung Wand und ich habe vorne auch keinen Platz um gegenzulenken. Nach 5 mal aussteigen, gucken, rummanövrieren und schwitzen wie ein Schwein schaffe ich es irgendwie um ein bis zwei Zentimeter da raus zu kommen…
Zurück am Hostel treffen wir die beiden Kumpels von Daniel. Beide Vollbart und absolut keine Kohle. Chille mit denen ab. Zay hat ein bissl Kohle und pennt im Hostel, Alex irgendwo draußen. Aber obwohl die Typen sozialhilfe sind und der eine Obdachlos sind sie beide richtig cool.
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9
02
2010
Heute fahre ich mit Daniel und Deniz in die Puna-Gegend. Dass Daniel dabei ist, ist richtig cool, da er sich nach 4 Monaten super auf Big Island auskennt. Zuerst fahren wir zu einem kleinen Hotwater Pool. Schönes warmes Wasser und keine Touristen. Herrlich. Danach fahren wir an einen schwarzen Strand. Alternativer Strand, ohne Touristen, nur Hippies, die zum großteil nackig rumlaufen. Da sind einige heiße nackte Weiber am Start…
Danach fahren wir in so einen Hippieort auf der suche nach einem Festival mit dem Namen „Cannabiscup“… wir finden das aber net und gehen erstmal ne Pizza essen. Irgendwann trifft Daniel 2 Typen, die wissen wo das Festival ist. Irgendwo von der Landstraße in eine private Einfahrt einbiegen und irgendwann ist man da. Die beiden wollen auch dahin, also zeigen sie uns den Weg. Angekommen erstmal überrascht. 30 Leute da, keine Musik. Wir erfahren, dass das Festival 7 Tage gehen sollte und der Veranstalter sich zurückgezogen hat. Eine Band ist da und gibt einen Gig, obwohl sie halt keine Kohle für kriegen. Die Band ist genail. Reaggie vom feinsten. Wirklich brilliant. Nach 2 Stunden hammer Musik fahren wir zurück ins Hostel.
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9
02
2010
Man kann in diesem Hostel nicht lange schlafen. Krach von der Straße und alle Leute im 8-Bett Dorm stehen krank früh auf. Treffe dann morgens Steffanie, ne Deutsche, die bei mir in Maui mit aufm Zimmer war. Fahre dann mit ihr auf den Mauna Kea rauf, der über 4000m hohe Vulkan mit den ganzen Teleskopen drauf. Die fahrt dahin ist gechillter, als man sich das vorstellt. Erst fährt man auf einer gut ausgebauten Passstraße auf über 2000m rauf. Mit meinem Auto merkt man die Steigung kaum. Als da das Schild 2000m steht, kann ich es net glauben. Von der Passstraße biegt man dann ab zu nem Visitorcenter, dass auf 3000m liegt. Die Straße darauf ist schon ziemlich steil, die Luft dünn und man merkt, wie der Motor arbeiten muss. Am Center muss man sich erstmal aufhalten, um der Höhenkrankheit vorzubeugen. Vom Center an wird die Straße haarig. Steile Schotterpiste. Hau bei meiner Karre Allrad und Geländeuntersetzung rein und los gehts. Die Straße ist voller Schlaglöcher und wir werden gut durchgeschüttelt. Aber keine Probleme, da hoch zu kommen. Oben ist man wie in einer anderen Welt. Man ist über den Wolken, sieht die Erde nicht, sondern nur den roten Vulkan auf dem man ist, einen super blauen Himmel und die ganzen Teleskopstationen. Lange halten wir es oben nicht aus, weil es so scheiße kalt ist. Dann fahren wir runter, dann sozusagen einmal um den Vulkan rum und dann eine coole Küstenstraße entlang.
Abends geh ich mit Deniz in eine Kava-Bar (Das Narcotic-Getränk, siehe Fiji). Dort lernen wir Zara und zwei Typen kennen. Hängen lange in der Kava-Bar rum, gehen dann in unser Hostel, chillen da rum. Treffen den Abend Daniel, der voll fertig aus seinem Zimmer getorkelt kommt. Daniel kommt eigentlich aus Florida, hat(te) einen Job in Kanada und hängt jetzt ohne Geld auf Hawaii rum (schon 4 Monate) und pennt die meiste Zeit mit seinem Zelt an irgendeinem Strand…
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9
02
2010
Mein Wecker klingelt um sieben. Irgendwie hab ich das gestern noch gerallt gekriegt. Ich gucke nach, wann mein Flug geht. 10.22 Uhr. Das ist schaffbar. Stecke noch voll zu alle meine Sachen irgendwie in den Rucksack (und vergesse wie ich viel später merke eine Hose). Die Verabschiedung fällt so schwer wie noch nie, ich hätte hier noch Monate bleiben können… Als ich dann am Flughafen ankomme ist mein Flug gecancelt. Geil. Werde auf 12.10 Uhr umgebucht. Hänge an diesem kleinen Scheißflughafen dumm rum. Der Flieger, mit dem ich nach Honolulu fliegen soll, kommt mit ner halben Stunde verspätung in Maui an, dann dürfen wir bald an Board. An Board heißt es dann: Auf dem Flug hierher hatten wir einen Vogelschlag und ein Techniker muss sich das angucken. Wir wissen nicht, wann ein Techniker Zeit hat.
Nach ner viertel Stunde im Flieger heißt es dann, der Techniker hat grade keine Zeit, dauert noch, alle ausm Flieger raus. Nach ner weiteren dreiviertel Stunde können wir wieder an Board und dann gehts auch bald los. In Honolulu ist mein Anschlussflug nach Hilo (Big Island) natürlich schon lange weg. Werde auf den nächsten Flug umgebucht, aber der geht erst 10 vor 6. Stundenlang wieder an einem kleinen fick domestic airport rumhängen. Der Flug ist dann sogar mal pünktlich, aber letzendlich komme ich mit einer Verspätung von 6,5 Stunden an. Für eine Luftlinie Start-Zielflughafen ca. 250 Kilometer. Krank.
Hol dann meinen Mietwagen ab. Jeep Wrangler, 3,8 Liter Benziner, 199 PS, vier Türer, Hardtop, Geländeuntersetzung, aber leider 4-Stufen-Automatik. Fahre zum Hostel, treffe Deniz wieder (der Deutsche von Maui). Suchen was zu essen und ich gehe dann bald halbtod ins Bett.
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9
02
2010
Heute steht eine kleine Wanderung in nem Valley an. Zuerst fahren wir in so einen offiziellen Park mit Touristen und so… Laufen durch den Park zum Ende, klettern über den Zaun und die Wanderung beginnt. Die Wanderung ist richtig geil… wir sind mitten in dem Valley, ringsum mit Urwald bewachsene Felswände und wir laufen mitten durch den Urwald. Auf dem Weg finden wir Beeren die nach Erdbeere schmecken, wir finden auch richtige erdbeeren und Kaffebohnen. Wenn man frische Kaffeebohnen vom Baum kaut sind die süß. Nach 1,5 Stunden kommen wir am Ende des Pfades an und haben eine geile Aussicht. Rückweg geht bissl schneller, weil es berab geht. Zum Schluss springen wir noch in einen eiskalten Fluss, gute Erfrischung. Zurück im Hostel muss die letzte Nacht im Banana Bungalow, dem besten Hostel ever die letzte Nacht gefeiert werden. Ne Menge saufen, Whirlpool, Bierbong… Als ich irgendwann ins Bett geh, weiß ich noch net einmal, wann morgen mein Flug geht…
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8
02
2010
Mit der Sonne, bissl verfroren, verkartert und müde aufwachen. Die Autofahrt zurück zum Hostel ist grausam, aber die Landschaft ist richtig geil. Im Hostel angekommen gehts dann bald auf die Little Beach Tour. Little Beach ist der absolute Hippiestrand, wo die hälfte der Leute nackt rumläuft. Richtig lustig da, Wasser gut zum baden. Irgendwann macht ein ca. 50 jähriger Südkoreaner unserer Gruppe ein paar Fotos. Dann kommt so ein nackter Idiot mit Silikonarschimplantaten an, nimmt die Kamera vom Südkoreana und wirft sie ins Meer. Er ist erstmal komplett geschockt und guckt nur doof. Sandy (der Neger) reagiert schneller, und gibt dem Kerl ne Schelle. Der sagt alles was er gemacht hat war OK, dann boxt Sandy ihn, der Typ ist fertig, entschuldigt sich und verpisst sich. Am Strand laufen auch Leute rum, die Drogen verticken. Ein richig geiles Mädel, nur Shirt an, unten nix kommt zu uns hin, hockt sich vor uns (geile Muschi-Show) hin und will uns irgendein Gebäck mit sonst was alles für Drogen drin an. Beim Sonnenuntergang trommeln alle Hippies auf ihren Trommeln rum, um die Sonne runterzutrommel. Geile Stimmig. direkt zum Sonnenuntergang kommen Wale, springen aus dem Wasser, blasen Wasser und paar Delfine schwimmen entlang. Der perfekte Sonnenuntergang. Abends im Hostel häng ich mit Jenny und paar anderen Leuten rum. Gehe früh ins Bett, bin Tod.
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8
02
2010
Stehe früh auf, aber die Wanderung wird wegen Unwetter abgesagt. Hänge den Morgen im Hostel rum, mit den ganzen coolen Leuten ist das aber weniger langweilig… Gegen Mittag fahre ich mit Jenny nach Lahaina. Eigentlich wollte ihre Mutter mitkommen, aber Jennys Meinung nach braucht sie zu lange und sie fährt los. Die beiden sind herrlich zusammen. Immer wenn sie miteinander reden zicken sie sich an. Theater erster Klasse. Wirklich, die scheinen darauf zu stehen, ihre Probleme in der Öffentlichkeit auszudiskutieren… Jenny ist aber voll in Ordnung… Ihr Mutter ist die Bitch.
Hänge dann mit Jenny in Lahaina rum. Ist ne coole Stadt. Abends gehts dann auf eine Vollmond Party. Die Party ist 2 Stunden fahrt weg, größtenteils Erdpisten. Viele Leute ausm Hostel fahren da hin. Ich fahre bei Jenny und Kathlene (ihre Mutter) im Auto mit. Carlido ist auch mit im Auto. Er ist cool… kommt ausm Ghetto in Detroit, hat sich auf der Flucht vor den Bullen 4 Kugeln eingefangen, saß drei Jahre im Bau, hat danach aber Schmerzensgeld wegen den 4 Kugeln gekriegt und reist jetzt ein bissl von der Kohle rum. Die Autofahrt ist grausam. Kathlene kann kein Auto fahren, hat scheinbar schon was getrunken und die Straßen sind gefährlich. Aber auch lustig mit Calido und wie die beiden Weiber sich anzicken. Die Party ist halbwegs privat, auf Privatgrundstück, aber jeder kann kommen. Die Party ist cool… Hippies die abhängen, Trancemusik, zu der einige richtig abgehen, Leute die mit Feuer und Licht tricks machen und so weiter. Calido macht sich an Kathlene (Jennys Mutter) ran und vögelt sie dann später. Jenny findet das nicht so lustig. Um 4 Uhr morgens kommen die Bullen und machen Stress, wir müssen ruhig sein und schlafen gehen. Einige protestieren, indem sie iPod hören und darauf voll abdancen. Richtig lustig. Letzendlich gehen aber alle pennen. Zum Glück pennt Kathlene mit Calido neben dem Auto mit paar Decken… Können Jenny und ich wenigstens im Auto pennen.
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8
02
2010
Heute gehts zum Whalewatching. Richtig cool, viel besser als Neuseeland. Die Wale sind ÜBERALL, springen aus dem Wasser, kämpfen um Weibchen und schwimmen auf das Boot zu. Nachmittags und Abends chille ich mit Jenny, Deniz und Robin. Gehe dann früh ins Bett, weil für morgen eine frühe 20 Kilometer Wanderung auf dem Programm steht.
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